Westfunk GmbH

Westfunk GmbH & Co. KG | Sachsenstraße 36 | 45128 Essen | Germany
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Medialexikon

  • Abverkauf
    Absatz an Endverbraucher/Konsumenten. Mögliches Marketingziel. Werbekampagnen können image- oder abverkaufsorientiert sein. Ist das Marketingziel eine Steigerung des Abverkaufs, wird das Werbemittel häufig durch Preis-, Rabatt- oder Aktionshinweise entsprechend gestaltet.

  • Abverkaufswerbung
    Abverkaufswerbung zielt darauf ab, den Absatz der beworbenen Produkte/des beworbenen Einzelhändlers gezielt zu steigern. In der Regel durch die Kommunizierung besonderer Kaufanreize.

  • AE-Provision
    Die AE-Provision ist eine Agenturvergütung, die von werbungtragenden Medien an Agenturen für vermittelte Aufträge gezahlt wird. Sie beläuft sich in der Regel auf 15% des Kundennettos.

  • Affinität
    Die Übereinstimmung zwischen einer Zielgruppe und den Nutzern eines Mediums wird als Affinität bezeichnet. Rechnerisch ist die Affinität der prozentuale Anteil der Zielgruppe an den gesamten Nutzern des Mediums.

  • Affinitätsindex
    Der Affinitätsindex gibt das Verhältnis zwischen dem Zielgruppenanteil an der Nutzerschaft eines Mediums und dem Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung an. Ein Affinitätsindex von 100 bedeutet, dass der Anteil der Zielgruppe an der Hörerschaft durchschnittlich genauso hoch ist wie in der Gesamtbevölkerung. In der Mediaplanung dient der Affinitätsindex als Kriterium für die Medienauswahl.

  • ag.ma
    Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) e.V. ist ein Joint Industry Committee, d.h. ein Zusammenschluss von Medien (aus den Bereichen Radio, TV, Publikumszeitschriften, Tageszeitungen, Online und Plakat), Agenturen und Werbungtreibenden in Deutschland mit dem Ziel, die Leistung von Werbeträgern inter- und intramedial zu dokumentieren. Die von der ag.ma zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung ist die Media-Analyse (ma).

  • AIDA-Formel
    Die AIDA-Formel wird zur Darstellung von Werbewirkung genutzt. Sie schildert die vier Phasen, die ein Kunde auf dem Weg zur Kaufentscheidung durchläuft. AIDA steht dabei für Attention (Aufmerksamkeit erregen), Interest (Interesse wecken), Desire (Besitzwunsch auslösen) und Action (Kauf).

  • Allonge
    Die Allonge ist ein Anhang an einen Werbespot (Basisspot) mit wechselnden aktuellen Inhalten. In einer Allonge werden z.B. Händler- oder Bezugsadressen im Sendegebiet des ausstrahlenden Senders genannt.

  • Audio
    Audio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “ich höre”. Im Sprachgebrauch wird Audio als Bestandteil von Wörtern verwendet, die mit dem Hören zu tun haben. Audiomedien sind demnach alle Medien, die in erster Linie den Hörsinn ansprechen. Wurden diese Medien früher vor allem analog gespeichert und verbreitet, sind Audiomedien heute in immer höherem Maße digital.

  • Backloading
    Backloading bezeichnet eine Mediastrategie, bei der die Kampagne mit einem niedrigen Werbedruck startet, der dann kontinuierlich ausgebaut wird.

  • Backseller
    Element zur Erinnerung an bereits Gehörtes. Oftmals kurze Moderation zur Nachberichterstattung über eine Aktion, die auch unter Kundeneinbindung stattgefunden haben kann.

  • Banner
    Online-Werbeform, die als Grafik- oder Flashdatei in eine Website eingebunden wird. Dabei ist das Banner in der Regel mit der Website des Werbungtreibenden verlinkt.

  • Belegungseinheit
    Als Belegungseinheit versteht man im Rahmen einer Radioplanung eine werbeführende Stunde eines Senders.

  • Breaks
    Zielgruppen werden durch Merkmale wie Alter, Einkommen oder Herkunftsgebiet beschrieben. Als Break bezeichnet man die Untergruppe eines solchen Merkmals.

  • Briefing
    Das Briefing stellt die Grundlage einer jeden Mediaplanung dar und beinhaltet die wesentlichen Informationen zu den Rahmenbedingungen (Budget, Zeitraum, Zielgruppe u.Ä.), den Zielen der Planung sowie zur Ausgangssituation.

  • Bruttokontaktsumme
    Die Bruttokontaktsumme ist eine Möglichkeit zur Darstellung der Reichweiten von Einzelsendern und Kombinationen. Wird eine Kombination auf Basis der Bruttokontaktsumme dargestellt, werden externe Überschneidungen bei Sendern aus dieser Kombination berücksichtigt. Bei einem Einzelsender ist die Bruttokontaktsumme bei einer Einschaltung identisch mit seiner Nettoreichweite.

  • Budget
    Der Geldbetrag, der für die Planung und Durchführung einer Werbekampagne zur Verfügung steht.

  • Call-in
    Bei einem Call-in wird der Hörer im Rahmen einer Aktion dazu aufgefordert, im Sender anzurufen. Hierbei kann es sich um Gewinnspiele, Umfragen, Diskussionssendungen oder Ähnliches handeln.

  • Carryover-Effekt
    Unter Carryover-Effekt versteht man die Verzögerung bei der Wirkung von Werbemaßnahmen. Die Werbewirkung entfaltet sich nicht nur im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Schaltung, sondern auch (oder ausschließlich) zu einem anderen Zeitpunkt.

  • Claim
    Der Claim kommuniziert in Verbindung mit dem Markennamen das zentrale Markenversprechen oder das Alleinstellungsmerkmal einer Marke.

  • Crossmedia
    Crossmedia meint den Einsatz aufeinander abgestimmter und vernetzter Kommunikationsinstrumente. Das Ziel besteht darin, die Zielgruppe auf unterschiedlichen (Medien-)Kanälen anzusprechen. Häufig wird unter Crossmedia die Nutzung der klassischen Medien unter Einbeziehung von Online verstanden.

  • DAB
    DAB steht für Digital Audio Broadcasting und bezeichnet einen digitalen Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. Der Vorteil dieser Technik liegt in der geringen Störungsempfindlichkeit des Übertragungsweges. DAB sollte in Deutschland die Nachfolge von UKW antreten, konnte sich aber seit Inbetriebnahme 1999 nicht durchsetzen.

  • Daytime
    Die Daytime umfasst in der Radioplanung alle Zeitschienen, die wochentags zwischen 10 und 16 Uhr belegbar sind.

  • Digital
    Digital bezeichnet die Darstellung von Informationen im binären System, also durch die Ziffern 1 und 0. Alle Informationen – egal ob Wort, Bild oder Ton – lassen sich digitalisieren.

    Die Digitalisierung eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten. Digitale Radioprogramme können in verbesserter Qualität, zu geringeren Kosten, auf unterschiedlichen Kanälen und weiträumiger ausgestrahlt werden. Außerdem eröffnet die Digitalisierung Möglichkeiten zur Interaktion zwischen Sender und Hörer.

  • Drivetime
    Die Drivetime ist ein Begriff aus der Radioplanung. Sie bezeichnet an Wochentagen die Zeitschienen im Zeitraum zwischen 6 und 9 Uhr oder 6 und 10 Uhr sowie 16 und 18 Uhr. Berufstätige, die sich im Auto auf dem Weg zur Arbeit bzw. auf dem Weg nach Hause befinden, können in der Drivetime über das Radio besonders gut erreicht werden.

  • Drop-in
    Kurzes, trockenes Verpackungselement zur Image-Positionierung von Sender, Moderator oder Sendung. Das Drop-in wird in der Regel von der Station Voice oder von Testimonials (z. B. Musikern) gesprochen.

  • Duales System
    Das duale System bezeichnet das Nebeneinander von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk in Deutschland. Die Rahmenbedingungen hierfür setzen der Rundfunkstaatsvertrag und die Landesmediengesetze.

  • Durchschnittskontakte
    Durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger pro erreichter Zielperson.

  • Durchschnittsstunde
    Die kumulierte Spanne zwischen 6 und 18 Uhr im Zeitraum Montag – Samstag. Die Durchschnittsstunde wird herangezogen, um den Hörer pro Durchschnittsstunde zu ermitteln. In der Radioplanung ist die Durchschnittsstunde Maßstab für die Senderauswahl.

  • Externe Überschneidungen
    Die Überschneidung der Nutzerschaften mehrerer Werbeträger. Eine externe Überschneidung liegt vor, wenn ein Radiohörer sowohl den einen als auch den anderen Sender hört.

  • Fallzahl
    Anzahl der Interviews, die für eine Untersuchung durchgeführt werden.

  • Feldarbeit
    Die Durchführungsphase einer Erhebung wird durch die Feldarbeit gekennzeichnet. Die Interviewer sind unterwegs oder telefonieren und sammeln die Daten, d.h., sie führen z.B. anhand eines Fragebogens ihre Interviews durch.

  • Filter
    Ein Filter trennt eine Teilmenge aus einer Gesamtmenge heraus. Er definiert Kriterien, die alle Bestandteile dieser Teilmenge aufweisen müssen, die auf den Rest aber nicht zutreffen. Im Planungsprogramm entspricht die Definition der Basis einem Filter.

  • Flighting
    Kennzeichnend für diese Mediastrategie ist ein systematischer Wechsel von werbeintensiven und werbeschwachen Phasen innerhalb einer Periode. Das Flighting ermöglicht die Streckung des Budgets über das ganze Jahr. In Korrespondenz mit dem Wettbewerbsumfeld werden Werbedruck und Flight-Anzahl flexibel eingesetzt.

  • Formatradio
    AC: Adult Contemporary

    Kernzielgruppe: 25-49 Jahre.

    Popmusikstandards der letzten Jahrzehnte bis heute: Orientierung am breiten Massengeschmack, melodisch geprägt, leicht durchhörbar, drei oder vier Titel ohne Unterbrechung; kurze, positiv verlaufende Moderationen. Häufig aufwendige Spielaktionen zur Hörerbindung, Informationen nur in kurzen Serviceberichten.

    Variationen des AC sind: Oldie-Based AC, Soft AC und Current-Based/Hot AC.

  • Frequenzen
    Die Summe der Spots, mit der im Rahmen einer Radioplanung die ausgewählten Zeitschienen belegt werden.

  • Frontloading
    Frontloading bezeichnet eine Mediastrategie, bei der die Kampagne mit hohem Werbedruck startet. Im Anschluss folgt eine Phase mit sich stetig verringerndem oder konstant niedrigem Werbedruck.

  • Gelegenheitshörer
    Ein Wert auf Basis der Hörer-gestern-Daten. Gelegenheitshörer sind Personen, die bei der Befragung zur ma Radio angeben, an ein bis drei Werktagen einen Sender gehört zu haben.

  • General ID
    Ein Moderator kündigt in der General ID zu Beginn der Sendestunde die Highlights der nächsten Stunde an. Dies können eine Kundenpromotion oder besondere Musiktitel sein.

  • Gewichtete Fälle
    Die Gewichtung von Fällen wird notwendig, wenn im Rahmen einer Befragung die Struktur der Gruppe der Befragten nicht der Struktur der Grundgesamtheit entspricht.

  • GfK
    Die GfK Gruppe – Gesellschaft für Konsumforschung – ist das fünftgrößte Marktforschungsunternehmen der Welt. 1934 gegründet, betätigt sich die GfK Gruppe heute in den fünf Geschäftsfeldern Custom Research, Retail and Technology, Consumer Tracking, Media und HealthCare.

  • GRP
    GRP steht für Gross Rating Point. Er stellt die Bruttoreichweite in Prozent dar und gilt als Maßeinheit für den Werbedruck. Der GRP errechnet sich aus der Summe der prozentualen Einzelreichweiten bei mehrmaliger Belegung eines Senders oder der Belegung verschiedener Sender. Er dient dazu, den Werbedruck von verschiedenen Plänen oder den Werbedruck in verschiedenen Gebieten/Zielgruppen innerhalb eines Planes zu vergleichen.

  • Grundgesamtheit
    In der Media- und Marktforschung bezeichnet die Grundgesamtheit die Menge aller Personen, auf die sich die Untersuchung bezieht.

  • Hook-Promo
    Vorproduziertes Sendeelement, dessen Inhalt etwa drei Musiktitel sind, die aktuell auf dem Sender gespielt werden und als herausragende Beispiele für dessen Musikfarbe stehen.

  • Hördauer
    Eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten. Die Hördauer (5 – 24 Uhr) bezeichnet die Zeit, die die Bevölkerung durchschnittlich pro Kopf mit Radiohören verbringt. Die Hördauer kann für Sender und Regionen ausgewiesen werden.

  • Hörer
    Hörer ist ein zentraler Begriff der Radioforschung und zugleich ein sehr weit gefasster: Er kann sich auf die Menge der Nutzer eines Senders in den letzten zwei Wochen, an einem durchschnittlichen Tag oder in einer bestimmten Stunde oder anderen Zeiteinheiten beziehen.

  • Hörer gestern
    Die ma Radio unterscheidet zwischen den Daten auf Basis des Hörer gestern und Daten auf Basis der p-Werte. Zu den Hörern gestern zählen alle Personen, die im Tagesablauf während mindestens eines vorgegebenen Zeitabschnitts (15 Minuten) ein Radioprogramm gehört haben.

    Die Hörer-gestern-Daten werden auch Originärdaten genannt. Es handelt sich um die Daten nach Transformation und Redressement, aber vor Ermittlung von Nutzungswahrscheinlichkeiten. Die Hörer-gestern-Daten erlauben nur vergangenheitsbezogene Aussagen zum Hörverhalten der Menschen und können deswegen nicht für Radioplanungen, die zukunftsgerichtet sind, herangezogen werden. Sie sind von der ag.ma nicht zur allgemeinen Nutzung freigegeben.

  • Hörer pro Durchschnittsstunde
    Die Durchschnittsstunde wird herangezogen, um den Hörer pro Durchschnittsstunde zu ermitteln. Er entspricht dem Mittelwert aller Hörer zwischen 6 und 18 Uhr im Zeitraum Montag – Samstag.

  • Hörer pro Tag
    Der Hörer pro Tag entspricht der kumulierten Nettoreichweite aller werbeführenden Stunden zwischen 5 und 24 Uhr. Beim Hörer pro Tag handelt es sich um einen Wert aus dem p-Werte-Bestand. Sein Äquivalent im Hörer-gestern-Datenbestand ist die Tagesreichweite.

  • Image
    Image stellt die Gesamtheit aller Vorstellungen und Einstellungen dar, die Menschen gegenüber einem Produkt, einer Marke, einem Unternehmen oder einem Medium haben.

  • Imagewerbung
    Imagewerbung zielt darauf ab, das individuelle Profil oder Bild von Unternehmen oder Produkten beim Konsumenten zu formen und/oder positiv zu beeinflussen.

  • Index
    Diese Kennziffer beschreibt Faktoren (z.B. Affinität) im Verhältnis zum Durchschnitt. Ein Indexwert größer 110 bedeutet, dass ein Merkmal überproportional ausgeprägt ist.

  • Infomercial
    Zusammengesetztes Wort aus Information und Commercial. Ein längerer Werbespot in Form eines unterhaltenden Beitrags, der redaktionell anmutet, jedoch für Produkte eines Kunden wirbt.

  • Intermedial
    Ein Vergleich zwischen verschiedenen Mediagattungen.

  • Interne Überschneidungen
    Zu internen Überschneidungen kommt es, wenn Hörer einen Sender zu unterschiedlichen Zeiten hören, der Hörer also zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Sender in Kontakt kommt.

  • Intramedial
    Intramedial bedeutet: innerhalb einer Mediengattung.

  • Intro
    Intro bezeichnet ein akustisches Eröffnungselement für einen Programmpunkt (Aktion, Rubrik oder Spot). Häufig wird im Intro ein Kunde mit seiner Marke platziert und erhält somit eine enge Anbindung ans Programm.

  • Involvement
    Involvement ist ein Begriff, der in unterschiedlichen Bereichen verwendet wird. In der Marktforschung zielt die gängige Definition von Involvement auf Produktinteresse und Produktrelevanz. Man geht grundsätzlich davon aus, dass ein Werbemittel den Rezipienten besser gefällt, wenn sie an dem beworbenen Produkt bzw. der beworbenen Dienstleistung interessiert sind, und dass umgekehrt Desinteresse auch nur wenig Gefallen auslöst. Das Involvement wirkt sich zumindest in drei Aspekten des Konsumentenverhaltens aus: Es beeinflusst die Aufnahmebereitschaft für Informationen über ein Produkt, es wirkt sich auf die Extensivität (Sorgfältigkeit) des Entscheidungsprozesses aus und es beeinflusst die Intensität (Verankerung) der Einstellung zu einer Marke.

  • IVW
    IVW steht als Abkürzung für Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW ist unabhängig und wurde ursprünglich zur Auflagenkontrolle von Printmedien geschaffen. Heute erhebt und kontrolliert die IVW Verbreitungsdaten auch für Online-Medien, Funkmedien, Außenwerbung, Kinos und Events. Für jedes Medium gelten spezielle Erhebungsrichtlinien.

    Im Printbereich hat die IVW den Zweck, einheitliche Berichte der Verlage über die Verbreitung ihrer Werbeträger entgegenzunehmen, zu überprüfen und die Ergebnisse schließlich zu veröffentlichen. Die Zahlen der IVW geben Aufschluss über die tatsächlichen Verkaufszahlen der einzelnen Printmedien.

  • Jingle
    Eine kurze Tonfolge oder Melodie, die – kurz und prägnant – als Erkennungsmelodie eines Radiosenders, einer Marke oder eines Unternehmens eingesetzt wird. Jingles sind in vieler Hinsicht mit Audiologos vergleichbar. Sie sind jedoch länger und meist mit gesungenem Text versehen.

  • Kampagnendauer
    Der Gesamtzeitraum, in dem für ein Produkt oder Unternehmen geworben wird.

  • Kombinationen
    Mehrere Einzelsender, die in einem Angebot zusammengefasst werden, bilden eine Kombination. Die Belegung einer Kombination bringt einen wirtschaftlichen Vorteil, weil die Einzelsender innerhalb der Kombination rabattiert sind. Allerdings lässt sich die Planung nicht immer optimal regional aussteuern, da die Einzelsender der Kombi sich nur gleichmäßig belegen lassen. In der Regel überwiegt der wirtschaftliche Vorteil.

  • Kommunikationsziele
    Kommunikationsziele definieren, was mit einem Kommunikationskonzept und den vorgesehenen Kommunikationsmaßnahmen erreicht werden soll. Kommunikationsziele können unterschiedlicher Natur sein und z.B. darin bestehen, den Absatz eines Produkts zu steigern, die Bekanntheit eines Produkts/Unternehmens zu fördern oder das Image eines Produkts/Unternehmens zu verbessern.

  • Kontaktchance
    Die ma weist künftige Nutzungswahrscheinlichkeiten oder p-Werte aus, die auf Basis von Vergangenheitswerten in einem komplexen marktforscherischen Rechenmodell ermittelt werden. Da es sich um eine Ex-ante-Betrachtung handelt, müssen Kontaktchancen – im Gegensatz zu realen Kontaten – berechnet werden.

  • Kontakte
    Die Kontakte geben die Anzahl/Summe aller Kontakte aller Personen mit einem Medium oder mehreren Medien an. Die Kontakte werden absolut (Mio./Tsd.) oder als Prozentwert (GRP) ausgewiesen. Bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien werden die einzelnen Kontakte ohne Berücksichtigung interner oder externer Nutzerüberschneidungen addiert. Daher ist aus der Anzahl der Kontakte nicht ersichtlich, wie oft dieselben Personen erreicht wurden. Nur bei einer einzigen Belegung eines Einzelsenders ist die Bruttoreichweite identisch mit der Nettoreichweite.

  • Kontaktqualität
    Neben quantitativen Kriterien (Menge der Kontakte) können qualitative Maßstäbe herangezogen werden, um Kontakte zu beurteilen. Die Güte der Kontaktqualität ist dabei abhängig davon, welche Wirkung ein Werbespot auf die einzelne Person hat. Da die Werbewirkung erst konkret nachgewiesen werden kann, nachdem eine Kampagne gelaufen ist, sind im Rahmen einer Planung vor allem quantitative Kontaktmerkmale planungsrelevant.

  • Kundennetto
    Begriff zur Preisberechnung von Werbekampagnen

  • Landesmediengesetze
    Die Landesmediengesetze dienen der gesetzlichen Regelung des Privatfunks. Da in Deutschland die Regelung des Rundfunks Ländersache ist, gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Landesmediengesetze. Dies hat zur Folge, dass es in einigen Ländern nur landesweite Radiosender gibt und in anderen Ländern Sender bis auf Kreisebene. Die Einhaltung der Landesmediengesetze wird durch die Landesmedienanstalten kontrolliert.

  • Landingpage
    Landingpages werden normalerweise bei gezielten Werbeaktionen verwendet. So leitet man zum Beispiel bei der Bewerbung eines bestimmten Produktes den potentiellen Kunden nicht auf die Startseite der Herstellerfirma, sondern direkt auf die Produktseite (Landingpage), wo der Interessent sich dann über das Produkt weiter informieren und ggf. auch gleich online den Kauf abschließen kann.

  • Leistungswerte
    Leistungswerte sind im Rahmen einer Mediaplanung Kennzahlen, die zur Bewertung der Leistungsstärke eines Mediums herangezogen werden. Die wichtigsten Leistungswerte der Radioplanung sind Reichweite, TKP und Affinitätsindex.

  • Livestream
    Livestream bezeichnet die zusätzliche, zeitgleiche Übertragung herkömmlicher Rundfunkprogramme über das Internet. Die Übertragung erfolgt durch komprimierte Audiodateien.

  • ma Radio
    Im Rahmen der ma Radio wird die Radionutzung der deutschen Bevölkerung in der BRD erhoben. Hierfür werden in zwei Erhebungswellen im Herbst und Frühjahr in einem rollierenden Feldmodell über 60.000 Interviews geführt. Die Radionutzung wird dabei über ein stufenweises Befragungssystem erhoben. Von der Bekanntheit des Senders bis zur Nutzung am Vortag (“Tagesablauf) und der Häufigkeit der Nutzung in einer normalen Woche geben die Befragten Auskunft zu ihrem Radionutzungsverhalten nach Sendern, Uhrzeiten und Tagen. Die Daten, die aus der Befragung kommen, können natürlich keine Auskunft darüber geben, wie häufig die Person bei mehrfacher Belegung verschiedener Sender erreicht wird. Daher werden auf Basis dieser Daten zweimal im Jahr – im März und Juli – Nutzungsdaten, Zielgruppenmerkmale und Reichweiten für private und öffentlich-rechtliche Einzelsender und Kombinationen veröffentlicht. Die Daten der ma Radio sind die Währungsgrundlage der Gattung Radio und werden in der Hauptsache für die Media- und Marketingplanung genutzt.

  • Marketingziele
    Ziele in Bezug auf Marketingmaßnahmen. Diese können sich z.B. auf die Steigerung des Gewinns, des Marktanteils oder des Umsatzes beziehen. Marketingziele können in konkreten Zahlen – Steigerung des Gewinns um 10% – ausgedrückt werden und sind deswegen jederzeit zu überprüfen.

  • Markt-Media-Analysen
    Markt-Media-Analysen sind Konsumentenbefragungen, in denen Daten zum Medienkonsum und Konsumverhalten erhoben werden. Sie sind als Single-Source-Untersuchung angelegt. Bekannte Markt-Media-Analysen sind die VuMA oder die Communication Networks.

  • Marktanteil
    Der Marktanteil eines Radiosenders (auf Basis der ma) gibt an, wie groß der prozentuale Anteil der Hördauer eines Senders an der Hördauer aller Sender ist.

  • Marktforschung
    Marktforschung ist die systematische Sammlung, Analyse, Aufbereitung und Interpretation von Daten über den Markt (z.B. Medien, Konsumenten) und dessen Beeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketingentscheidungen.

  • Mediaanalyse
    Unter einer Mediaanalyse versteht man eine Untersuchung, die auf Basis von repräsentativen Befragungen Daten zu Nutzern und Reichweiten von Werbeträgern erhebt. Die erhobenen Daten sind Basis für die Mediaplanung. Die Mediaanalyse für das Radio ist die ma Radio.

  • Mediamix
    Mediaeinsatz von mehreren Mediagattungen (z.B. Hörfunk, Print, Fernsehen, Plakat, Kino, Internet) im Rahmen einer Werbekampagne. Weiterhin wird bei der Bestimmung des Mediamix festgelegt, welche Aufgaben die einzelnen Gattungen erhalten und wie das zeitliche Zusammenspiel laufen soll. Mediamix-Kampagnen erhöhen die Reichweite und erzeugen idealerweise Multiplikationseffekte.

  • Mediaplanung
    Mediaplanung umfasst den Prozess der Auswahl und Belegung von Medien bzw. Werbeträgern, um eine Werbebotschaft optimal in der Zielgruppe zu kommunizieren. Die Mediaplanung wird bestimmt durch das Budget, die Zielgruppe, den Zeitraum der Kampagne, das Zielgebiet sowie die Kommunikationsziele des Kunden.

  • Mediastrategie
    Die Mediastrategie bestimmt, mit welchen Mitteln und auf welchen (Kommunikations-)Wegen die Mediaziele erreicht werden sollen. Sie umfasst dabei u.a. die Selektion der Mediengattungen, das Budget, die Zielgruppe, zeitliche Schwerpunkte, die Werbedruckverteilung sowie die Regionalität.

  • Mediaziele
    Die Mediaziele leiten sich aus den Kommunikations- und Marketingzielen ab. Sie lassen sich in den Mediakennziffern Reichweite, Durchschnittskontakte, Affinität und TKP darstellen. Alle vier Ziele sind nur sehr selten miteinander zu vereinbaren, weswegen man vor Beginn der Planung festlegen sollte, welches Ziel als Hauptziel der Planung zu betrachten ist.

  • Mediengattung
    Die große Gruppe der Werbeträger wird in unterschiedliche Gruppen, die Mediengattungen, unterteilt. Zu den wichtigsten Gattungen zählen Radio, Tageszeitungen, Zeitschriften, TV, Plakat und Internet.

  • Mixkampagne
    Mixkampagnen setzen auf den abgestimmten Einsatz unterschiedlicher Mediengattungen. Mixkampagnen erreichen in der Regel eine höhere Reichweite und eine größere Werbewirkung als vergleichbare monomediale Kampagnen.

  • Morningshow
    Bei fast allen Radiosendern anzutreffender Bestandteil des Programms. Aufgrund ihrer Lage in den Stunden mit der höchsten Reichweite ist die Morningshow von zentraler Bedeutung für die Sender.

  • Multimedia
    Multimedia bezeichnet das Zusammenwirken von verschiedenen, meist digitalen Medientypen: Text, Bild, Grafik, Ton, Animation und/oder Video. Multimediale Inhalte werden in der Regel auf dem Computer zusammengefügt und abgespielt.

  • Multiplikationseffekt
    Der Multiplikationseffekt stellt sich im Rahmen einer Mixkampagne ein. Er besagt, dass sich bei der Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle die Wirkung der einzelnen Maßnahmen nicht addiert, sondern multipliziert. Die Werbewirkung von Mixkampagnen ist höher als die von monomedialen Werbekampagnen.

  • Musikformat
    Das Musikformat – welche Titel werden in welcher Zusammensetzung wie häufig gespielt – ist eines der wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale eines Radiosenders und richtet sich nach dessen Zielgruppe. Heute gibt es eine Vielzahl von Musikformaten. Die wichigsten sind:

    AC – Adult Contemporary

    Kernzielgruppe: 25 – 49 Jahre.

    Popmusikstandards der letzten Jahrzehnte bis heute, Orientierung am breiten Massengeschmack, melodisch geprägt, leicht durchhörbar, drei oder vier Titel ohne Unterbrechung.

    Variationen des AC sind: Oldie Based AC, Soft AC und Current Based / Hot AC.
    CHR – Contemporary Hit Radio

    Kernzielgruppe: 14-24 Jahre, konsumenfreudige, junge Menschen.

    Aktuelle, schnellere Charthits, begrenzte Playlist, Top 40. Keine Oldies, lange Musikstrecken, schnelle Titel-Rotation, d.h. Tophits werden zum Teil fünf- bis achtmal täglich gespielt.

    Variationen des CHR sind: Dance / Hit Oriented CHR, Mainstram CHR, Euro / German Based CHR und Rock Oriented CHR.
    Rock / Album Oriented Roch (AOR)

    Zielgruppe: 18-34 Jahre, eher männlich.

    Musikintensives Format mit breiter, rockmusik-orientierter Playlist. Titel zum Teil auch noch weniger bekannter Künstler. Teilweise Kombinationen mehrere Rockmusik-Richtungen.

    Variation von Rock: Classic-Rock, Hard / Heavy Rock, Soft Rock.
    Oldies

    Kernzielgruppe: über 40 Jahre, “Junggebliebene”.

    Mischung aus internationalen und nationalen Oldies und Evergreens seit den 20er Jahren.
    UC – Urban Contemporary

    Kernzielgruppe: 18-34 Jahre, jung, konsumfreudig, trendorientiert. Rhythmusorientierte, schwarze Musiktitel, die sowohl ruhigere als auch Discomusik vereint.

    Variationen von UC sind: Dance, Black Music und Soul / Funk.
    Melodie-Schlager

    Kernzielgruppe: 40-60 Jahre, konservativ.

    Mischung aus melodiebetonten deutschen Schlagern von 1955 bis heute, Evergreens und volkstümlicher Musik.

  • Netto-Netto
    Begriff zur Kostenberechnung von Werbekampagnen (Bruttobetrag – Kundenrabatt – AE-Provision = Netto-Netto)

  • O-Ton
    Steht kurz für “Originalton”. Das wörtliche Zitat, die individuelle Aussage einer Person, die on Air zu hören ist.

  • Off Air
    Off Air sind alle Aktivitäten eines Radiosenders, die nicht über das Radioprogramm zu hören sind, sondern live vor Ort stattfinden. Dieses können Konzerte, Partys oder andere Events sein. off Air-Aktivitäten machen den Radiosender für seine Hörer auf eine andere Weise erlebbar und tragen so zu einer stärkeren Hörerbindung bei.

  • on Air
    On Air sind alle Aktivitäten eines Radiosenders, die über das Radio zu hören sind.

  • Outro
    Akustisches Schlusselement für einen zuvor gelaufenen Programmpunkt (oder einen Spot). Das Outro bietet dem Kunden die Möglichkeit, seine Marke in das Programm einzubinden.

  • Overspill
    Innerhalb der Hörfunkplanung Kontakte, die außerhalb eines definierten Zielgebiets oder einer definierten Zielgruppe erzielt werden.

  • Panel
    In einem Panel wird ein repräsentativer Kreis von Personen für Befragungen oder Beobachtungen zusammengefasst. Die Personen werden entweder zu einem Thema immer wieder befragt oder berichten regelmäßig zu bestimmten Fragen.

  • Pay-off
    Pay-off bezeichnet das Gewinnergespräch bei einer Kundenpromotion. Der Gewinner wird zunächst ermittelt und dann on Air interviewt.

  • Podcast
    Podcasts (deutsch: Hörstücke) sind Medienbeiträge, die über das Internet z.B. durch einen Feed (meistens RSS), bezogen werden können.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis informiert über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Gängigster Parameter ist der TKP.

  • Primetime
    Die Primetime bezeichnet im Hörfunk den Zeitraum zwischen 6 und 10 Uhr (Montag bis Freitag). In dieser Zeit verzeichnen Radiosender die höchsten Reichweiten. Durch das unterschiedliche Hörverhalten am Wochenende verschiebt sich die Primetime am Samstag und Sonntag um einige Stunden nach hinten.

  • Primärforschung
    Die Primärforschung umfasst die Gewinnung neuer Daten. Ihr Informationsbedarf wird durch Erhebungen gedeckt, die eigens für die Untersuchung konzipiert und durchgeführt werden. Diese Daten werden durch Befragung, Beobachtung oder im Experiment gewonnen.

  • Privatradio
    Unter Privatradio versteht man alle privatrechtlich organisierten, d.h. kommerziellen Hörfunkgesellschaften. Die privaten Rundfunksender finanzieren sich durch ihre Werbeeinahmen.

    Das Privatradio ist eine Säule des dualen Systems. Gesetzliche Rahmenbedingungen für den privaten Rundfunk werden durch die Landesmediengesetze abgesteckt. Die Landesmedienanstalten vergeben die Lizenzen für den Sendebetrieb und überwachen diesen.
    Der private Rundfunk ist seit 1986 on Air. Heute weist die ma Radio über 200 private Angebote aus.

  • Programmsponsoring
    Programmsponsoring ist eine Sonderwerbeform für Radio, die eine direkte Verbindung zwischen einer Marke und dem Programminhalt herstellt. Ein Unterschied gegenüber klassischer Werbung liegt in der exklusiven Präsentation und exponierten Platzierung der Marke im Programmumfeld.

  • Promotion
    Promotion hat das Ziel, den Absatz von Waren zu fördern. Sie kann auf unterschiedlichen Ebenen betrieben werden. Verbraucherpromotion erzielt dabei die größte Außenwirkung, da sie sich direkt an den Konsumenten richtet. Zur Verbraucherpromotion zählen Gewinnspiele, die Verteilung von Waren- oder Geschmacksproben und Sonderverkäufe. Promotion wird on- und off Air betrieben.

  • Rabatt
    Preisnachlass, der dem Bucher (Agentur oder Werbungtreibender) ab einem gewissen Umsatz oder Gesamtvolumen (Sekunden) gewährt wird. Der Rabatt ist gestaffelt. Die Rabattstufen richten sich entweder nach einer Mengen- (gebuchte Sekunden) oder einer Umsatzstaffel (gebuchter Umsatz).

  • Recognition
    Recognition ist die gestützte Erinnerung an ein Werbemittel. Dem Befragten wird z.B. der Radio Spot vorgespielt. Anschließend wird abgefragt, ob der Befragte den Spot schon mal im Radio gehört hat.

  • Relevant Set
    Auswahl von Produkten bzw. Marken im Bewusstsein eines Konsumenten. Der mehrstufige Selektionsprozess beginnt mit allen verfügbaren, setzt sich fort mit den bekannten, vertrauten und akzeptierten und endet mit den präferierten Produkten bzw. Marken.

  • Response
    Die direkte Reaktion eines potenziellen Kunden auf eine Werbemaßnahme, z.B. die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder Rücksendung eines ausgefüllten Fragebogens.

  • Return on Investment
    Der Return on Investment (ROI) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, welche Rendite das gesamte im Unternehmen eingesetzte Kapital erwirtschaftet. Er zeigt den prozentualen Anteil des Gewinns am Gesamtkapital.

  • Rundfunkstaatsvertrag
    Der Rundfunkstaatsvertrag ist Grundlage für die Rundfunkordnung in Deutschland. Die gesamtdeutsche Fassung wurde am 31.08.1991 durch die Ministerpräsidenten der Länder verabschiedet und löste den alten Rundfunkstaatsvertrag ab, der nur für die alten Bundesländer galt. Der Rundfunkstaatsvertrag wurde seitdem mehrmals geändert. Die aktuellste Fassung ist seit dem 1.1.2001 in Kraft.

    Im Kern legt der Rundfunkstaatsvertrag die Spielregeln für das Nebeneinander von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk im dualen System fest. Er nennt die Rahmenbedingungen für die Landesmediengesetze, die – von Bundesland zu Bundesland verschieden – konkret die Rundfunkordnung in den einzelnen Bundesländern ausgestalten.

  • Sekundärforschung
    Für die Sekundärforschung werden bereits vorhandene Daten für eine neue Untersuchung analysiert und basierend auf der Fragestellung neu interpretiert bzw. aufbereitet. Ist das vorhandene Datenmaterial nicht ausreichend, muss auf Primärforschung zurückgegriffen werden.

  • Service
    Alle Sendeinhalte, die dem Hörer helfen oder ihn informieren. Serviceelemente sind Verkehrsnews, Wetter, Veranstaltungshinweise, Pollenflugvorhersagen, Warnungen vor Radarkontrollen u.Ä.

  • Share of Advertising
    Der Share of Advertising ist eine Größe zur Beurteilung des Werbedrucks einer Marke im Konkurrenzumfeld. Er benennt den Prozentanteil, den die Werbeausgaben für die eigene Marke an den Gesamtwerbeausgaben des Produktsegmentes haben.

  • Share of Mind
    Der Share of Mind ist eine Größe zur Beurteilung des Werbedrucks der eigenen Marke im Vergleich zur Konkurrenz. Er stellt den Anteil der Werbekontakte der eigenen Marke an den Gesamtkontakten des Produktsegmentes dar und wird pro Zielperson berechnet.

  • Sonderwerbeformen
    Sonderwerbeformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht den Merkmalen klassischer Spots entsprechen, z.B. durch die Platzierung, den Inhalt oder die Form der Kreation.

  • Soundlogo
    Eine kurze, unverwechselbare Tonfolge, die als akustisches Wiedererkennungszeichen eines Unternehmens eingesetzt wird. Das Soundlogo ergänzt und unterstützt die Wirkung des visuellen Firmenlogos. Im Radio ersetzt das Soundlogo das visuelle Logo.

  • SoundLogo-Check
    Der SoundLogo-Check ist ein standardisiertes Instrument zur Überprüfung von auditiven Soundlogos/Jingles/Tonsequenzen einer Marke bzw. eines Unternehmens hinsichtlich ihrer Bekanntheit, ihres Gefallens und einer eindeutigen Zuordnung zur Marke bzw. zum Unternehmen. Der SoundLogo-Check geht somit der Frage nach, inwieweit bei den Verbrauchern neben bekannten optischen Firmensignets auch eindeutig identifizierbare Soundlogos für die Radiowerbung existieren. Es werden von RMS mehrmals jährlich in Kooperation mit dem Institut TNS Emnid SoundLogo-Checks durchgeführt.

  • Sponsoring
    Beim Sponsoring werden bestimmte Programmrubriken von einem Werbungtreibenden präsentiert. Dies können z.B. Wetter- oder Verkehrsmeldungen sein, Musikstrecken oder die populärsten Radiosendungen Deutschlands, die Morningshows.

  • Stammhörer
    Ein Wert auf Basis der Hörer-gestern-Daten. Definitionskriterium ist die Häufigkeit, mit der ein Hörer einen Sender werktags (Montag bis Samstag) einschaltet. Stammhörer ist, wer an vier bis sechs Werktagen denselben Sender hört.

  • Station ID
    Die Stationskennung eines Senders. Fester Bestandteil der Station ID ist das Audiologo des Senders. Meist wird auch der Senderclaim genannt. Die Station ID wird eingesetzt, um den Sender von der Konkurrenz abzugrenzen und ihn wiedererkennbar zu machen.

  • Station Voice
    Die Stimme(n), die fast alle produzierten Elemente spricht/sprechen, um dem Sender ein einheitliches und unverwechselbares Klangbild zu verschaffen.

  • Stichprobe
    Mit Stichproben wird in Untersuchungen der Markt- und Mediaforschung gearbeitet. Eine Stichprobe ist dabei eine Auswahl von Personen oder Haushalten, die repräsentativ für die Grundgesamtheit steht.

  • Streuplan
    Übersicht, die zeigt, wie sich die Radiospots einer Kampagne über den Planungszeitraum Tag für Tag auf die Stunden verteilen.

  • Streuverlust
    Kontakte, die bei Personen erzielt werden, die nicht der definierten Mediazielgruppe angehören, da sie z.B. außerhalb des Zielgebiets wohnen oder altersmäßig nicht der Zielgruppe entsprechen.

  • Tabellierung
    Die Tabellierung oder Kreuztabelle erlaubt in einer knappen, übersichtlichen Form eine Auswertung von Daten. In der Kreuztabelle ist beispielsweise die Soziodemografie der Bevölkerung auswertbar.

  • Tagesreichweite
    Die Tagesreichweite ist eine Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Radio. Sie gibt die kumulierte Nettoreichweite von Sendern und Kombination aus dem Zeitintervall 5-24 Uhr an.

  • Tausend-Kontakt-Preis
    Kennzahl aus der Radioplanung. Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) zeigt, was es kostet, mit einer Radiokampagne/einem Sender 1.000 Kontakte zu erzielen. Der TKP wird zur Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses einer Radiokampagne/eines Senders herangezogen. Je geringer der TKP, desto wirtschaftlicher arbeitet die Kampagne/ist der Sender.

  • Teaser
    Vom englischen “to tease” = “vorantreiben”. Bezeichnung für eine live moderierte oder produzierte Vorankündigung, die den Hörer zum Dranbleiben oder Wiedereinschalten animieren soll.

  • Titelsponsoring
    Eine Form des Sponsorings, bei der ganze Sendungen durch ein Unternehmen präsentiert werden.

  • Trailer
    Ein aufwändig produzierter Werbespot eines Senders, der auf ein wichtiges Programm-Event hinweist. Beworben werden meist Promotions, Konzerte oder andere Veranstaltungen.

  • Umfeld
    Umfeld bezeichnet die inhaltliche Umgebung, in die z.B. eine Werbeform eingebunden wird. Das Umfeld kann der Serviceblock oder eine Musikstrecke sein.

  • Ungewichtete Fälle
    Die Anzahl der für eine Untersuchung geführten Interviews (Fälle) vor der Gewichtung.

  • Validität
    Validität ist ein Maß für die inhaltliche Gültigkeit einer Untersuchung. Ein hoher Grad an Validität sagt aus, dass in der Untersuchung tatsächlich das gemessen wurde, was gemessen werden sollte. Das heißt, mit Hilfe der eingesetzten Messinstrumente konnten auf Basis der Fragestellung sinnvolle Ergebnisse erzielt werden.

  • Verpackung
    Die Verpackung ist ein produziertes Element, das am Anfang und Ende eines gesprochenen Wortelements gespielt wird und die Möglichkeit bietet, einen Kunden mit seiner Marke zu integrieren.

  • Verweildauer
    Kennzahl aus den Hörer-gestern-Daten der ma Radio. Sie gibt an, wie lange die Hörer eines Programms durchschnittlich ihren Sender hören. In die Berechnung der Verweildauer fließen im Gegensatz zur Hördauer nur die Befragten ein, die den Sender tatsächlich gehört haben. Eine hohe Verweildauer weist auf eine sehr gute Bindung der Hörer an den Sender hin.

  • Visual Spot
    Am Ende des Spots wird ein Hinweis angehängt, dass der Hörer mehr Informationen zu dem Produkt auf der Website des Senders findet. Auf der Website des Senders können Sie dann die Präsentation Ihres Produktes je nach Bedarf mit Fotos und Informationen ergänzen.

  • Webradio
    Webradio ist ein Sammelbegriff für alle über den Medienkanal Internet verbreiteten Audio-/ Rundfunkprogramme.

  • Weitester Hörerkreis
    Alle Personen, die im ma-Interview angeben, einen oder mehrere Sender in den letzten 14 Tagen gehört zu haben, bilden den WHK dieses Senders/dieser Sender.

  • Welle
    Welle bezeichnet den Zeitraum, in dem die Feldarbeit einer Untersuchung durchgeführt wird. Die Durchführung von Untersuchungen in mehreren Wellen dient dazu, mögliche, etwa durch saisonale Schwankungen hervorgerufene ungewöhnliche Verhaltensweisen der Befragten auszugleichen. In den Datenbestand der ma Radio fließen die Ergebnisse aus zwei Befragungswellen (Frühjahrs- und Herbstwelle) ein.

  • Werbeblock
    Mehrere Werbespots werden in einem Werbeblock zusammengefasst und ausgestrahlt. War früher die Ausstrahlung von Werbespots ausschließlich in Werbeblöcken üblich, werden heute auch Spots (Single-Spots u.a.) außerhalb von Werbeblöcken platziert.

  • Werbedruck
    Das messbare Ergebnis aller Werbeaktivitäten für ein Produkt bezeichnet man als Werbedruck. Er wird in GRP ausgedrückt.

    Welcher Werbedruck notwendig ist, um Wirkung zu erzielen, hängt nicht nur von den eigenen Aktivitäten, sondern auch von denen der Konkurrenz ab. Wenn Wettbewerber A und B eine Kampagne mit einem extrem hohen Werbedruck fahren, besteht die Gefahr, dass Kampagnen mit einem geringeren Werbedruck wirkungslos verpuffen.

  • Werbeerinnerung
    In der Markt-, Media- und Werbeforschung gilt die Erinnerung an Inhalte einer Werbebotschaft in einem Werbemittel als ein Indikator für die Wirksamkeit von Marketing- und Werbekampagnen. Je höher die Zahl derjenigen ist, die sich an eine Werbekampagne, an einzelne Werbe- oder Marketingmaßnahmen, an ein Werbemittel, an einen Slogan, eine Anzeige, einen Werbespot, einen bestimmten Werbeträger usw., erinnern, als desto erfolgreicher wird die entsprechende Kampagne oder Maßnahme angesehen.

  • Werbemittel
    Alle Formen, in denen Werbung auftreten kann, z.B. als Radiospot, als Anzeige oder als Einblendung.

  • Werbeträger
    Alle Kanäle, über die Werbung ausgestrahlt werden kann, z.B. ein Radiosender, eine Zeitschrift oder ein Fernsehsender.

  • Werbeträgerforschung
    Im Rahmen der Werbeträgerforschung werden Mediennutzerschaften (Hörer, Leser, Seher) erhoben. Studien der Werbeträgerforschung geben Auskunft über die Reichweiten von Medien, die Zusammensetzung (Struktur) der Nutzerschaft und die Kontakthäufigkeit der Nutzer. Eine typische Studie für die Werbeträgerforschung ist die ma Radio.

  • Werbewirkung
    Werbewirkung bezeichnet die Wirkung von Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Zielgruppe. Eine Werbewirkung kann anhand von Steigerungen verschiedener Werbewirkungsparameter (Markenbekanntheit, Image, Sympathie, Kaufabsicht oder Werbeerinnerung) auf Grund von Werbung aufgezeigt werden. Hierbei spielen Einflussfaktoren wie z.B. Werbeträger, Werbemittel oder Kontakthäufigkeit eine wesentliche Rolle.

  • Zielgruppe
    Eine nach demografischen oder anderen Merkmalen definierte Personengruppe, die durch eine Werbemaßnahme angesprochen werden soll. Die Zielgruppe stellt dabei den potenziellen Verbraucherkreis dar.